Pressemeldungen
Montag, 08. Februar 2010
Blasenkrebsrisiko steigt bei Rauchern
Seit einigen Jahren erkranken Raucher in den USA häufiger an Blasenkrebs. Forscher vom National Cancer Institute haben in einer Studie festgestellt, dass sich das Erkrankungsrisiko von Rauchern im Vergleich zu Nichtrauchern innerhalb der letzten Jahrzehnte vom Dreifachen auf das Fünffache erhöht hat.
Bei der Suche nach möglichen Ursachen für diesen Anstieg fanden die Wissenschaftler heraus, dass sich im gleichen Zeitraum die Zusammensetzung der Zigaretten verändert hat. Dadurch haben Raucher in den 60er Jahren des vorigen Jahrhunderts mit jedem Glimmstängel deutlich weniger von dem krebserregenden Stoff 2-Naphthylamin inhaliert als Mitte der 80er Jahre. Zudem sind in dem Zeitraum immer mehr sogenannte Light-Zigaretten mit einem geringeren Nikotingehalt auf den Markt gekommen. Möglicherweise könnten diese die Raucher dazu verführt haben, tiefer zu inhalieren, wodurch die Schadstoffe aus dem Zigarettenrauch leichter in die Harnblase gelangten.
In wissenschaftlichen Erhebungen ist zudem belegt, dass das Konsumieren von wenigen Zigaretten über einen längeren Zeitraum schädlicher für den Organismus ist als das Raucher vielen Glimmstängel in einem kürzeren Zeitrahmen.
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Seit einigen Jahren erkranken Raucher in den USA häufiger an Blasenkrebs. Forscher vom National Cancer Institute haben in einer Studie festgestellt, dass sich das Erkrankungsrisiko von Rauchern im Vergleich zu Nichtrauchern innerhalb der letzten Jahrzehnte vom Dreifachen auf das Fünffache erhöht hat.
Bei der Suche nach möglichen Ursachen für diesen Anstieg fanden die Wissenschaftler heraus, dass sich im gleichen Zeitraum die Zusammensetzung der Zigaretten verändert hat. Dadurch haben Raucher in den 60er Jahren des vorigen Jahrhunderts mit jedem Glimmstängel deutlich weniger von dem krebserregenden Stoff 2-Naphthylamin inhaliert als Mitte der 80er Jahre. Zudem sind in dem Zeitraum immer mehr sogenannte Light-Zigaretten mit einem geringeren Nikotingehalt auf den Markt gekommen. Möglicherweise könnten diese die Raucher dazu verführt haben, tiefer zu inhalieren, wodurch die Schadstoffe aus dem Zigarettenrauch leichter in die Harnblase gelangten.
In wissenschaftlichen Erhebungen ist zudem belegt, dass das Konsumieren von wenigen Zigaretten über einen längeren Zeitraum schädlicher für den Organismus ist als das Raucher vielen Glimmstängel in einem kürzeren Zeitrahmen.



