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Dienstag, 16. Februar 2010

Bessere Zeiten für Pharmareferenten und Ärzte

 

Die Ärzte in Deutschland werden derzeit von etwa 14.000 Pharmareferenten besucht. Ziel ist es über Produkte, Indikationen und für den Arzt interessante Themen zu besprechen.

Gemäß einer aktuellen Umfrage vom November 2009 in Bayern werden niedergelassene Ärzte mit etwa 77,5 Prozent überwiegend spontan von den Pharmareferenten besucht.

Nur 22,5 Prozent aller Ärzte führen die Gespräche mit den Außendienstmitarbeitern der Pharmaindustrie geplant. Damit losgelöst von der Praxisorganisation und mit mehr Zeitgewinn für beide Gesprächspartner.

Circa 22 Millionen Gespräche zwischen Pharmareferenten und Ärzten finden jährlich statt.

Dabei ist zu berücksichtigen, dass die durchschnittliche Gesprächszeit bei 5 Minuten liegt.

Das hat erschreckende Auswirkungen auf die Arbeitszeitverteilung der Pharmareferenten (siehe Grafik). Es entsteht der Eindruck, dass die pharmazeutische Industrie eher auf Masse als auf Klasse setzt.

 Seit Jahresbeginn steht ein Onlineplaner „Pharmazeutikum®“ der Firma CAUSALO® GmbH für interessierte Arzte zur Verfügung, um die Fachgepräche mit den Pharmareferenten terminieren lassen zu können. Die Ärzte geben im Onlineplaner zunächst die zugelassenen Zeitfenster für Pharmagespräche an. Diese werden durch fachliche Schwerpunkte und Interessen ergänzt. Die Pharmareferenten können sich ebenfalls im „Pharmazeitkum®“ registrieren lassen und bei „ihren“ Ärzten so die Gespräche sicher planen. Für die geplanten Gesprächstermine sind jeweils 15 Minuten angesetzt. Aufgrund der Planbarkeit und des Zeitrahmens ist es möglich, nachhaltige Gespräche über Themen zu führen, die den Arzt auch interessieren. Von diesem organisatorischen Ansatz profitieren Ärzte, Praxismitarbeiter, Patienten und Pharmareferenten auf unterschiedlicher Weise.

 

Mehr Zeit für fachlichen Austausch

 

Die meisten Mitarbeiter im Pharmaaußendienst sehen sich einen gewissen Besuchsdruck seitens ihres Arbeitgebers gegenüber. Besonders in der Targetingzielgruppe A (den für den Pharmahersteller wichtigsten Ärzten) werden bis zu 12 Besuche im Jahr gefordert.

Bessere Zeiten sind für die Pharmareferenten durch das CAUSALO® Modell in mehrfacher Hinsicht zu erwarten:

  1. Der mit CAUSALO® geplante Arztbesuch findet grundsätzlich statt. Damit fallen bei diesen Ärzten lange Wartezeiten oder gar Fehlbesuche weg.

  2. Die Gespräche sind für mindestens 15 Minuten ausgelegt. Die „qualifizierte" Musterabgabe oder das Tresenkurzgespräch wird durch nachhaltige, störungsfreie Gespräche ersetzt.

  3. Bei den CAUSALO® Ärzten wissen sie sicher, wann die Zeit für Pharmagespräche eingeräumt wird. Dies ist für die Besuchsplanung von großem Vorteil.

 

Das neue Modell hat zahlreiche Vorteile: Die Pharmareferenten, die nach dem neuen Modell ihre Ärzte besuchen, erhalten große Sympathie vom Arzt, der ihnen aufmerksam zuhören wird. Die inhaltliche Qualität der Gespräche kann enorm zunehmen. Das Praxispersonal wird entlastet und der Praxisablauf nicht gestört.

 

Seit dem bei CAUSALO® Ärzte und Pharmareferenten Gesprächstermine online vereinbaren können, ist das Interesse beider Berufsgruppen sehr groß. Bereits mehre MVZs und zahlreiche niedergelassene Ärzte interessieren sich für diesen Service. Auch die Pharmareferenten sind offen für die neue Vorgehensweise. „Endlich kann ich ohne Zeitdruck die Neuentwicklungen meines Unternehmens besprechen“, so ein Außendienstmitarbeiter.

Quelle: Jürgen Bause