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		<title>arzt-atlas.de: RSS Feed</title>
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		<description>Arzt Atlas - den richtigen Arzt finden</description>
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		<lastBuildDate>Mon, 06 Sep 2010 12:21:00 +0200</lastBuildDate>
		
		
		<item>
			<title>Wandanstrich vernichtet Krankenhauskeime</title>
			<link>http://www.arzt-atlas.de/news/aktuelle-meldungen/aktuelle-meldungen.html?tx_ttnews%5Btt_news%5D=150&#38;cHash=0a90d9cbb6</link>
			<description>Ein der Wandfarbe zugesetztes Enzym tötet innerhalb von 20 Minuten alle Staphylococcus aureus /...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><div class="ln_contentarea">In deutschen Krankenhäusern erleiden jährlich rund 160.000 Patienten Wundinfektionen, die häufig durch Bakterien vom Typ Staphylococcus aureus verursacht werden. Normalerweise werden Krankenhauskeime mit Antibiotika bekämpft. Allerdings haben einige Stämme inzwischen Resistenzen gegen diese Arzneimittel entwickelt und überleben deren Einsatz. In Deutschland gehört etwa ein Viertel der Stämme zum MRSA, dem Multiresistenten Staphylococcus aureus. Neben Wundinfektionen können sie auch Lungenentzündungen und Blutvergiftungen auslösen. Besonders bedroht sind immunschwache Menschen in Kliniken und Altenheimen.</p>
<p>Ein US-amerikanisches Forscherteam vom Rensselear Polytechnic Institute in Troy hat nun einen Weg zur effektiven Bekämpfung der MRSA in Krankenhäusern gefunden: Sie haben eine Wandfarbe entwickelt, die das Enzym Lysostaphin enthält. Es kommt in einer für den Menschen ungefährlichen Art der Staphylokokken vor. Das Lysostaphin setzt sich auf der Zellwand von Staphylococcus aureus fest, schneidet diese auf und zerstört so das Bakterium.</p>
<p>Den Wissenschaftlern gelang es, das Enzym mit Nanopartikeln zu stabilisieren und so für seinen weiteren Einsatz bei der Bekämpfung der gefährlichen Krankenhauskeime vorzubereiten - zunächst als Bestandteil einer Wandfarbe. Die Biochemiker strichen damit Wände und andere Oberflächen. Innerhalb von 20 Minuten waren sämtliche Bakterien abgetötet. Die Wirkung hielt bis zu sechs Monate an und die Oberflächen konnten sogar gereinigt werden.</p>
<p>Neben dem Einsatz in der Wandfarbe sehen die Wissenschaftler weitere Einsatzmöglichkeiten für das Lysostaphin, beispielsweise in Überzügen für medizinische Instrumente und Türgriffe oder in Mundschutz-Masken. Dass die MRSA Resistenzen gegen Lysostaphin entwickeln, halten sie für unwahrscheinlich, weil es sich um ein natürliches Enzym handelt.</p>
<p></div></p>
<p><div class="ln_pagefoot"><div class="ln_copyright">Alle Rechte vorbehalten © 2010 - LexisNexis Deutschland, Münster</div></div></p>]]></content:encoded>
			<category>Pressemitteilung</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 06 Sep 2010 12:21:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Buchbesprechung:  Die Zucker-Fett-Falle</title>
			<link>http://www.arzt-atlas.de/news/aktuelle-meldungen/aktuelle-meldungen.html?tx_ttnews%5Btt_news%5D=149&#38;cHash=f6db987d78</link>
			<description>
Die Zucker-Fett Falle
Wer will nicht sein Gewicht reduzieren? Bei Millionen Übergewichtigen in...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<p>Die Zucker-Fett Falle</p>
<p>Wer will nicht sein Gewicht reduzieren? Bei Millionen Übergewichtigen in Deutschland ist das ein Thema. Gleichzeitig möchte man aber auf die lieb gewonnenen Leckerlies nicht verzichten. Die Verunsicherung ist groß: Viele Abnehmprogramme werden von teils dubiosen Firmen angeboten und Tipps gibt es zu hauf in den Medien und Apotheken. Aber sie helfen meistens nicht. Das Gewicht schwankt und der jojo Effekt lässt nicht lange auf sich warten. In den Buchhandlungen findet man zahlreiche Diätbücher, die aber meistens mehr verwirren als das sie fundiert und nachvollziehbar sind.</p>
<p>Verständliche Literatur mit guten, erklärlichen verständlichen Inhalten findet man selten. Das Buch der Autoren Professor Dr. med. Olaf Adam und Dr. Yvonne Braun gehört zu den wenigen Ausnahmen.</p>
<p>Detailliert erklären die Autoren des Buches den Stoffwechsel und warum eine Trennung zwischen Zucker und Fett vorgenommen werden sollte. Durch den didaktisch guten Aufbau wird der Leser</p>
<p>von der Theorie zur Praxis geführt. Hier steht das richtige Einkaufen, unter Berücksichtigung der „Einkaufsfallen“, im Vordergrund. Der Verbraucher wird auf das „richtige“ Einkaufen aufmerksam gemacht. Hier steht der kritische Umgang mit den Lebensmitteln im Fokus. Man sollte sich als</p>
<p>Verbraucher schon mal die Mühe machen und das Kleingedruckte lesen. Damit das auch verstanden wird, dazu gibt es im Buch entsprechende Erklärungen. Wichtig ist beispielweise der versteckte Zucker in Getränken, Käse der nicht aus Käse besteht und Schinken, der aus Imitat hergestellt ist. </p>
<p>Der gesundheitsbewusste Verbraucher lernt Zucker, Fett und Kohlhydrate über den Tag verteilt richtig zu konsumieren.</p>
<p>Das Buch „Die Zucker-Fett-Falle ist ein empfehlenswertes Abnehmbuch ohne Schnickschnack. Alle</p>
<p>Tipps sind gut nachvollziehbar da seitens der Autoren viel auf Erklärungen Wert gelegt wird. </p>
<p>Die Zucker-Fett-Falle ist im Gräfe und Unzer Verlag erschienen. 176 Seiten mit etwa 120 Farbfotos.</p>
<p>Preis. 16,99 € ISBN 978-3-8338-1866-0</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Jürgen Bause,</p>]]></content:encoded>
			<category>Aktuelles</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 01 Sep 2010 15:54:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>DAK-Daten zeigen: Jeder zweite Masernfall trifft Erwachsene</title>
			<link>http://www.arzt-atlas.de/news/aktuelle-meldungen/aktuelle-meldungen.html?tx_ttnews%5Btt_news%5D=148&#38;cHash=8dafa09169</link>
			<description>Kasse drängt auf lückenlose Immunisierung

Von wegen Kinderkrankheit: Jeder zweite Masernfall...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><div class="viewsubject2">Kasse drängt auf lückenlose Immunisierung</div></p>
<p>&nbsp;</p><table border="0" class="BodyTable1"><tbody><tr><td><p><span class="BodyDiv">Von wegen Kinderkrankheit: Jeder zweite Masernfall trifft Erwachsene! Das belegen jetzt DAK-Versichertendaten: So ließen sich in den Jahren 2008 und 2009 insgesamt rund 360 DAK-Versicherte wegen einer Masernerkrankung beim Arzt behandeln, die Hälfte davon waren Erwachsene! Die Dunkelziffer könnte noch höher sein, denn nicht jeder geht zum Arzt.<br /><br />Die DAK unterstützt deshalb nachdrücklich die aktuelle Empfehlung der Ständigen Impfkommission (Stiko): Erwachsene sollten ihren Masern-Impfschutz überprüfen und sich bei Unsicherheit oder Impflücke impfen lassen. „Wir waren selbst überrascht, wie viele Erwachsene betroffen sind“, sagt DAK-Ärztin Elisabeth Thomas und betont: „Masern sind keine Bagatell-Erkrankung. Wenn Erwachsene erkranken, ist der Verlauf meist sogar noch schwerer als bei Kindern. Auch kommt es häufiger zu Komplikationen, wie beispielsweise einer Lungen- oder Gehirnentzündung.“<br /><br /><b>Säuglinge bis neun Monate besonders gefährdet</b><br />Mit einer Masern-Impfung werden nicht nur Geimpfte selbst geschützt. Denn nur eine durchgeimpfte Umgebung verhindert die Verbreitung. Vor allem Säuglinge bis neun Monate sind gefährdet, da sie noch nicht gegen Masern geimpft werden dürfen. <br /><br /><b>DAK appelliert: Impfstatus prüfen</b><br />Bei der DAK ließen sich im Jahr 2008 übrigens 9.227 Erwachsene gegen Masern impfen, 2009 waren es nur 706. „Wir appellieren an alle Erwachsene, das Thema Masern ernst zu nehmen und ihren und den Impfstatus ihrer Kinder zu prüfen“, so Thomas.<br /><br /><b>Folgeerkrankung kann zum Tod führen</b><br />Eine Analyse der Erhebungseinheit für seltene pädiatrische Erkrankungen in Deutschland (ESPED) ergab, dass zwischen 2003 und 2009 allein in Deutschland 19 Kinder an der stets tödlich verlaufenden subakuten sklerosierenden Panenzephalitis (SSPE) erkrankten. SSPE ist eine Spätfolge von Masern und tritt Monate bis Jahre nach der Infektion auf. Der Vorteil des Impfens wird auf dem amerikanischen Kontinent deutlich: Dort ist das Masern-Virus längst ausgerottet.</span></p><p><span class="BodyDiv">Quelle: DAK</span></p></td></tr></tbody></table>]]></content:encoded>
			<category>Aktuelles</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 26 Aug 2010 11:08:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Frühe Symptome der Demenz</title>
			<link>http://www.arzt-atlas.de/news/aktuelle-meldungen/aktuelle-meldungen.html?tx_ttnews%5Btt_news%5D=147&#38;cHash=f04957d55e</link>
			<description>Neben Gedächtnisstörungen muss mindestens eine weitere kognitive Leistungsminderung vorliegen / Am...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><div class="ln_contentarea">Neben Gedächtnisstörungen muss mindestens eine weitere kognitive Leistungsminderung vorliegen / Am Beginn kann der Betroffene auch durch Aggressivität oder Apathie auffallen</p>
<p>Knapp eine Million Menschen sind derzeit in Deutschland an Demenz erkrankt, etwa zwei Drittel davon an Morbus Alzheimer. Bei früher Diagnose kann der Verlauf der Erkrankung verzögert werden. Daher ist es wichtig, auf frühe Symptome zu achten. Dauern die beobachteten Veränderungen länger als ein halbes Jahr an oder sind sie stark ausgeprägt, sollten deren Ursache unbedingt von einem Facharzt mit dem Behandlungsschwerpunkt Hirnleistungsstörungen abgeklärt werden.</p>
<p>Die Symptome zu Krankheitsbeginn sind meist recht unspezifisch. Leichte kognitive Leistungsminderungen wie Nachlassen der Merkfähigkeit können beispielsweise auch vorübergehend bei erhöhtem Stress, schlechtem Schlaf oder psychischen Erkrankungen wie Depressionen auftreten. Bei einer dementiellen Erkrankung hingegen komme es zu umfangreicheren Einschränkungen der geistigen Leistungsfähigkeit, betont die <a href="http://www.neurologen-und-psychiater-im-netz.de/" target="_blank" >Deutsche Gesellschaft für Gerontopsychiatrie und -psychotherapie</a> (DGGPP). Bei der Diagnose Demenz muss neben Gedächtnisstörungen mindestens eine weitere kognitive Fähigkeit gestört sein, beispielsweise die Konzentrationsfähigkeit oder das räumliche Vorstellungsvermögen. Deutlich wird das daran, dass komplexere Handlungen wie das Einkaufen im Supermarkt, die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel oder das Autofahren immer schwerer fallen.</p>
<p>Demenzen gehen zudem mit Änderungen des Gefühlslebens und des Sozialverhaltens einher. Symptome wie Aggressivität oder Apathie können bei manchen Erkrankungsformen sogar im Vordergrund stehen.</p>
<p>Selbstverständlich altert das Gehirn auch bei gesunden Menschen, was zu leicht eingeschränkten Gedächtnisleistungen oder zur Abnahme des Denktempos führen kann. Daher kann die Abgrenzung zwischen normalen Alternsprozessen und einer Demenz in Einzelfällen schwierig sein. Zu den eingehenden Untersuchungen, die dazu erforderlich sind, gehört neben der Befragung zu Beginn und Verlauf der Beschwerden auch die Beachtung begleitender Erkrankungen und Risikofaktoren wie Bluthochdruck. Um Unsicherheiten im Alltag und Veränderungen im Antrieb zu beurteilen, müssen meist Familienangehörige und andere Bezugspersonen hinzugezogen werden.</p>
<p>Schließlich wird die Ausprägung der kognitiven Symptome durch eine Reihe von Tests wie das Merken von Wortlisten und das Rückwärtsaufsagen von Zahlenreihen bestimmt. Blutuntersuchungen, die Hinweise auf bisher nicht bekannte Krankheiten des Betroffenen geben können, sowie bildgebende Verfahren zur Ermittlung von Veränderungen im Gehirn vervollständigen die eingehende Diagnostik.</p>
<p>Bestätigt sich dabei der Verdacht einer Demenzerkrankung, beginnt die Behandlung. Sie umfasst eine medikamentöse und parallel dazu eine psychosoziale Therapie. Weil psychische und Verhaltenssymptome auch für die pflegenden Angehörigen eine hohe Belastung darstellen, werden sie in die psychosoziale Betreuung eingeschlossen. Dieses Vorgehen bei der Behandlung demenzkranker Patienten ist in einer interdisziplinären Leitlinie klar definiert, die den aktuellen medizinischen Erkenntnisstand in Diagnostik und Therapie widerspiegelt.</p>
<p></div></p>
<p><div class="ln_pagefoot"><div class="ln_copyright">Alle Rechte vorbehalten © 2010 - LexisNexis Deutschland, Münster </div></div></p>]]></content:encoded>
			<category>Pressemitteilung</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 25 Aug 2010 08:48:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Dosierung von Medikamenten mit dem Löffel sehr ungenau</title>
			<link>http://www.arzt-atlas.de/news/aktuelle-meldungen/aktuelle-meldungen.html?tx_ttnews%5Btt_news%5D=146&#38;cHash=7bccb66de1</link>
			<description>Studie: Füllvolumen schwankt um den Faktor drei / Sind exakte Dosierungen erforderlich, sollten...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><div class="ln_contentarea">Studie: Füllvolumen schwankt um den Faktor drei / Sind exakte Dosierungen erforderlich, sollten skalierte Plastiklöffel oder Kunststoffspritzen verwendet werden</p>
<p>Auf der Packungsbeilage von flüssigen Medikamenten wird die Dosierung häufig in Tee- oder Esslöffeln angegeben. Dies ist ein sehr ungenaues Maß für die Verabreichung von Arzneimitteln, hat eine Untersuchung griechischer Wissenschaftler vom Alfa-Institut für Biomedizinische Forschung in Athen festgestellt.</p>
<p>Die Forscher baten 25 Freuen, Ess- und Teelöffel von zu Hause mitzubringen und Arzneimittel damit zu dosieren. Das Fassungsvermögen schwankte zwischen 2,5 und 7,3 Milliliter - also beinahe um den Faktor drei. Selbst bei standardisierten Teelöffeln gab es Unterschiede zwischen 3,9 und 4,9 Milliliter. Und als die Wissenschaftler die Frauen anwiesen, den Löffel mit einer Paracetamol-Lösung zu füllen, dosierten die meisten randvoll.</p>
<p>Nach Ansicht der Studienautoren sollten Tee- und Esslöffel nicht als Dosierungshilfe verwendet werden. Muss eine exakte Menge eingehalten werden, wie das beispielsweise bei der Gabe eines Antibiotikums oder eines Schmerzmittels insbesondere bei Kindern der Fall ist, würden skalierte Plastiklöffel und Kunststoffspritzen ohne Kanüle die bessere Lösung sein.</p>
<p></div></p>
<p><div class="ln_pagefoot"><div class="ln_copyright">Alle Rechte vorbehalten © 2010 - LexisNexis Deutschland, Münster</div></div></p>]]></content:encoded>
			<category>Pressemitteilung</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 25 Aug 2010 08:45:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Individuelle Prognose durch genetische Analyse von Hirntumorzellen </title>
			<link>http://www.arzt-atlas.de/news/aktuelle-meldungen/aktuelle-meldungen.html?tx_ttnews%5Btt_news%5D=145&#38;cHash=cdcc28f7a9</link>
			<description>Die Analyse von Veränderungen im Erbgut von Ependymomen, einer relativ häufigen Gruppe von...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><br />Die Analyse von Veränderungen im Erbgut von Ependymomen, einer relativ häufigen Gruppe von Hirntumoren, ermöglicht den behandelnden Ärzten eine präzisere Vorhersage des Krankheitsverlaufs. Ihre Ergebnisse stellten die Forscher um Dr. Stefan Pfister vom Deutschen Krebsforschungszentrum und Universitätsklinikum Heidelberg im Journal of Clinical Oncology vor.<br /><br />&quot;Mit diesem Fund sind wir im Sinne des Patienten ein Stück weiter gekommen&quot;, freut sich Dr. Stefan Pfister zusammen mit seinen Kollegen Professor Andrey Korshunov und Dr. Hendrik Witt vom Deutschen Krebsforschungszentrum und Universitätsklinikum Heidelberg. &quot;Nun können wir neue und individuelle Behandlungsansätze für Patienten mit biologisch unterschiedlichen Ependymomen entwickeln. Die spezifischen Veränderungen an den Chromosomen können wir als Marker einsetzen, die uns Aufschluss darüber geben, wie intensiv die Behandlung für verschiedene Patientengruppen sein muss.&quot;<br /><br />Die Forscher untersuchten das Tumormaterial von 292 Patienten, die an einem Ependymom, dem zweithäufigsten Gehirntumor im Kindesalter, erkrankt waren. Es wurden nur Patienten mit den bislang gebräuchlichen WHO-Tumorstadien Grad 2 und 3 in die Studie eingeschlossen. Jedoch gibt diese Einteilung des Ependymoms wenig Anhaltspunkte darüber, wie schwierig die Erkrankung zu behandeln sein wird.<br /><br />Die Patienten werden zunächst operiert. Dabei kann es schwierig sein, den Tumor vollständig zu entfernen, da er häufig nahe am Hirnstamm oder anderen lebenswichtigen Strukturen wächst. Bislang sieht die Behandlung für jüngere Kinder eine anschließende Chemotherapie vor, ältere werden bestrahlt. Die Altersgrenze lag in der vorgestellten Studie bei 4 Jahren, weil man bei Kleinkindern die schädlichen Spätfolgen einer Bestrahlung des sich noch entwickelnden Gehirns befürchtete.<br /><br />Die Forscher untersuchten die entnommenen Tumorzellen im Vergleich zu gesunden Zellen und fanden charakteristische Veränderungen an den Chromosomen, den Trägern des Erbmaterials, in den Hirntumorzellen. Dabei beobachteten sie regelmäßig einen Zugewinn oder aber das Fehlen ganzer Chromosomen oder chromosomaler Abschnitte. Anschließend verglichen die Forscher die Aussagekraft dieser Veränderungen in Bezug auf das Überleben mit den bereits bekannten Prognose-Faktoren. Hierzu zählen Rückfall der Erkrankung, Alter zum Zeitpunkt der Erkrankung, Geschlecht, Lage des Tumors im Gehirn, WHO-Tumorstadium und die Tatsache, ob bei der Operation noch Tumorgewebe zurückbelassen werden musste.<br /><br />Dabei fanden sie heraus, dass neben einem jungen Alter bei der Diagnose die Kenntnis der individuellen Veränderungen am Erbgut der Tumorzellen sehr genaue Rückschlüsse auf den Krankheitsverlauf zulassen. So gehen etwa Zugewinne auf dem langen Arm von Chromosom 1 sowie der Verlust tumorunterdrückender Gene mit einem relativ schlechten Therapieansprechen einher, sodass für diese Patienten zukünftig neue oder ergänzende Therapieoptionen gefunden werden müssen. Dagegen war der komplette Verlust des Chromosoms 6 oder Zugewinne auf den Chromosomen 9, 15 oder 18 mit einem längeren Überleben der Patienten assoziiert. Weitere Untersuchungen müssen zeigen, ob die Ärzte diesen Patienten möglicherweise einige belastende Therapien ersparen können. </p>
<p>Quelle: DKFZ u. Universität Heidelberg</p>]]></content:encoded>
			<category>Pressemitteilung</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 17 Aug 2010 13:56:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Haarige Raupen lösen allergische Reaktionen aus</title>
			<link>http://www.arzt-atlas.de/news/aktuelle-meldungen/aktuelle-meldungen.html?tx_ttnews%5Btt_news%5D=144&#38;cHash=806f2e759f</link>
			<description>Eichenprozessionsspinner in ganz Deutschland unterwegs / Raupengespinste und auch alte Nester auf...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><div class="ln_contentarea">Eichenprozessionsspinner in ganz Deutschland unterwegs / Raupengespinste und auch alte Nester auf keinen Fall berühren / Grundstückseigentümer für Beseitigung der Baumschädlinge verantwortlich</p>
<p>Von Bayern bis Mecklenburg-Vorpommern - deutschlandweit machen sich in diesen Wochen die Raupen des Eichenprozessionsspinners über Eichen, seltener auch über Buchen her. Die Haare der Raupen können bei empfindlichen Menschen allergische Reaktionen auslösen, die von stark juckendem Hautausschlag, einer sogenannten Raupendermatitis, über Niesen, Husten und Augenreizungen bis hin zu Asthma reichen können. In sehr seltenen Fällen wurden auch allergische Schockreaktionen beobachtet.</p>
<p>Zu erkennen sind die gefräßigen Raupen des unscheinbaren Schmetterlings an den langen Haaren und daran, dass sie stets zu Hunderten hintereinander herziehen wie bei einer Prozession - daher auch ihr Name Eichenprozessionsspinner. Zur Verpuppung sammeln sich die Raupen und bilden sogenannte Gespinstnester. Diese können die Größe eines Fußballs erreichen und befinden sich an den Ästen und Stämmen der Bäume. Auch die Gespinstnester, selbst alte, sollten nicht angefasst werden, da sie Larvenhäute mit allergieauslösenden Stoffen enthalten. Lösen sich die feinen Härchen, können sie vom Wind über weite Strecken getragen werden und bei empfindlichen Menschen allergische Reaktionen auslösen.</p>
<p>Bekämpft wird der Eichenprozessionsspinner durch professionelles Absaugen oder mit Pflanzenschutzmitteln. Das ist Sache des Eigentümers des Grundstücks, auf dem der befallene Baum steht. Wer einen Befall mit dem Baumschädling vermutet, sollte diesen informieren.</p>
<p></div></p>
<p><div class="ln_pagefoot"><div class="ln_copyright">Alle Rechte vorbehalten © 2010 - LexisNexis Deutschland, Münster</div></div></p>]]></content:encoded>
			<category>Aktuelles</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 12 Aug 2010 10:53:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Mehr als dreimal pro Woche nachts wach</title>
			<link>http://www.arzt-atlas.de/news/aktuelle-meldungen/aktuelle-meldungen.html?tx_ttnews%5Btt_news%5D=143&#38;cHash=a7e80b6d2d</link>
			<description>Volksleiden Schlaflosigkeit nicht unterschätzen</description>
			<content:encoded><![CDATA[<table border="0" class="BodyTable1"><tbody><tr><td><span class="BodyDiv">Etwa die Hälfte aller erwerbstätigen Deutschen schläft häufiger oder manchmal schlecht. Von diesen Schlafgestörten berichten 39 Prozent, dass sie dreimal in der Woche oder häufiger wach liegen. Dies ergab eine Analyse im Rahmen der DAK-Gesundheitsforschung.<br /><br />Das Problem ist oft langwierig: 24 Prozent der Betroffenen klagen darüber seit mehr als zehn Jahren. Ebenso viele haben länger als fünf Jahre Schlafstörungen. Jeder Dritte kann seit über zwölf Monaten nachts keine Ruhe finden. Für viele Betroffene ist der Schlaf darüber hinaus nicht erholsam. So berichtet jeder Vierte der Schlafgestörten, dass sein Schlaf ständig bis häufig nur leicht und oberflächlich ist.<br /><br />„Chronische Schlafstörungen sind keine Bagatelle, sondern müssen ernst genommen werden“, kommentiert Diplom-Psychologe Frank Meiners von der DAK die Ergebnisse. „Hält Schlaflosigkeit über einen langen Zeitraum an, steigt das Risiko für Herzinfarkt, Bluthochdruck und psychische Erkrankungen. Sogar die Lebenserwartung kann verkürzt werden“, so Meiners. <br /><br />Gegen leichte Schlafprobleme kann jeder etwas tun. Schweres Essen am Abend oder langes Fernsehen im Bett stören den Schlaf. Hilfreich sind Rituale mit Hilfe von Autogenem Training. Auch regelmäßige Zu-Bett-Geh-Zeiten fördern das Einschlafen. Sofern die Schlaflosigkeit länger andauert, ist ein Besuch beim Arzt sinnvoll.</span></td></tr></tbody></table><p>&nbsp;</p>
<p>Quelle: DAK</p>]]></content:encoded>
			<category>Pressemitteilung</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 11 Aug 2010 10:08:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Höheres Schlaganfallrisiko nach Alkoholkonsum</title>
			<link>http://www.arzt-atlas.de/news/aktuelle-meldungen/aktuelle-meldungen.html?tx_ttnews%5Btt_news%5D=142&#38;cHash=69e05c0523</link>
			<description>Studie: Eine Stunde nach dem Alkoholgenuss ist das Risiko doppelt so hoch / Bei regelmäßigem,...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><div class="ln_contentarea">Studie: Eine Stunde nach dem Alkoholgenuss ist das Risiko doppelt so hoch / Bei regelmäßigem, moderaten Trinken sinkt es allerdings</p>
<p>Eine US-amerikanische Studie hat den Zusammenhang zwischen Alkoholgenuss und Schlaganfallrisiko untersucht. Nach einer Befragung von 390 Probanden, die einen sogenannten ischämischen Insult überstanden hatten, ergab sich, dass sich das Schlaganfallrisiko in der ersten Stunde nach dem Trinken verdoppelt hatte. Zwei Stunden danach war es noch immer um das Eineinhalbfache erhöht. Dabei spielte keine Rolle, welcher Art alkoholischer Getränke die Probanden zugesprochen hatten.</p>
<p>Die Wissenschaftler vermuten, dass diese Erhöhung des Schlaganfallrisikos auf die Steigerung des Blutdrucks und die erhöhte Blutgerinnung nach Alkoholkonsum zurückzuführen ist. Dadurch könnten sich leichter Blutgerinnsel bilden und Ablagerungen an den Gefäßwänden lösen, die dann einen Schlaganfall auslösen.</p>
<p>Allerdings legen andere Studien den Schluss nahe, dass regelmäßiger, moderater Alkoholgenuss das Schlaganfallrisiko senken kann. Auch dafür gibt es eine Erklärung: Die Blutfette werden reduziert und die Elastizität der Blutgefäße wird erhöht.</p>
<p>Allerdings sollte das kein Argument für regelmäßiges Trinken sein, denn die negativen Folgen von Alkohol überwiegen bei Weitem mögliche positive Wirkungen.</p>
<p></div></p>
<p><div class="ln_pagefoot"><div class="ln_copyright">Alle Rechte vorbehalten © 2010 - LexisNexis Deutschland, Münster</div></div></p>]]></content:encoded>
			<category>Aktuelles</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 09 Aug 2010 09:24:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Lähmungen nach dem Schlaganfall länger therapierbar</title>
			<link>http://www.arzt-atlas.de/news/aktuelle-meldungen/aktuelle-meldungen.html?tx_ttnews%5Btt_news%5D=141&#38;cHash=c15ac2a0cf</link>
			<description>Physiotherapie ist auch fünf Jahre nach dem Apoplex noch wirkungsvoll / Lebensqualität der...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><div class="ln_contentarea">Physiotherapie ist auch fünf Jahre nach dem Apoplex noch wirkungsvoll / Lebensqualität der Patienten kann deutlich verbessert werden</p>
<p>Bisher ist man davon ausgegangen, dass die Erholungsphase nach einem Schlaganfall nach einem halben Jahr abgeschlossen ist und weitere Therapien keinen Sinn mehr machen. Daher endete die Physiotherapie häufig auch nach sechs Monaten.</p>
<p>Die Ergebnisse einer Studie an einer US-amerikanischen Veteranenklinik lehren die Experten nun eines Besseren. Darin wurde die Wirksamkeit einer intensiven Physiotherapie an Patienten untersucht, bei denen der Schlaganfall mehr als sechs Monate zurücklag. Bei der Hälfte von ihnen waren seitdem mindestens fünf Jahre vergangen. Über ein Vierteljahr mussten sie insgesamt 36 Trainingsstunden absolvieren. Dabei wurde mit gezielten Übungen versucht, Beweglichkeit und Kraft in Schulter, Arm und Hand zu verbessern. Bei einigen der Patienten wurde ein Trainingsroboter zur Unterstützung eingesetzt. Das erleichterte das Training zu Hause. Für den Trainingserfolg war der Roboter nicht so wichtig, auch ohne ihn wurden gleich gute Ergebnisse erzielt. Wichtig waren vielmehr Dauer und Intensität der Übungen und der Lerneffekt.</p>
<p>Die Verbesserungen, die im Studienzeitraum erzielt wurden, hielten auch über das Ende der Physiotherapie hinaus an. Die Patienten setzten die erlernten Fähigkeiten im Alltag ein und verbesserten dadurch deutlich ihre Lebensqualität. Kein Wunder: Wer wieder mit Messer und Gabel essen und einfachere Tätigkeiten im Haushalt bewältigen kann, gewinnt neuen Lebensmut, zeigt sich auch wieder in der Öffentlichkeit und pflegt Kontakte zu anderen Menschen.</p>
<p><a href="http://www.meine-krankenkasse.de/firmen-kunden/gesundheitsnews.html" target="_self" class="linkintern" >Zur Übersicht</a></div></p>
<p><div class="ln_pagefoot"><div class="ln_copyright">Alle Rechte vorbehalten © 2010 - LexisNexis Deutschland, Münster </div></div></p>]]></content:encoded>
			<category>Pressemitteilung</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 09 Aug 2010 09:22:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
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